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Laserablation mit einem vimecon-System

Mit den Vimecon-Laserkathetern sind Sie als Arzt in der Lage kreis- (PVI), punkt- oder linienförmige (LASM) Ablationen vorzunehmen. Der Katheter ist flektierbar (Animation) und bietet eine Größeneinstellung (Animation) an der Spitze.

Die Vimecon-Laserkatheter sind mit 10F sehr dünn und sehr flexibel und ermöglichen damit ein optimales Handling.

Die OP-Zeit kann mit diesem einfachen Vorgehen gegenüber herkömmlichen Ablationsmethoden signifikant verringert werden. Die Behandlungskosten von Vorhofflimmern werden so gesenkt und eine optimalere OP-Auslastung gewährleistet.

Letztendlich arbeitet die Katheterablation mit der gezielten Bildung von Narbengewebe. Die Laserenergie erzeugt dieses Narbengewebe durch Aufheizen, indem Laserlicht in Hitze umgewandelt wird. Dies geschieht vorzugsweise an Grenzflächen und Farbstoffen, im Herzen das Hämoglobin der Blutzellen und Myoglobin der Muskelzellen. Im Gewebe allerdings fehlt der kühlende Effekt des fließenden Blutes, so dass nur dort die erforderliche Temperatur zur Ablation entsteht.

Vimecon hat eine einzigartige Technik entwickelt, Laserlicht äußerst präzise aus einer dünnen Lichtleitfaser auszukoppeln. Prinzipiell gibt es damit keine Begrenzung der Energieabgabe durch die Bauform und Größe des Katheters, so dass der weiteren Miniaturisierung und Weiterentwicklung der Ablationstechnik fast keine Grenzen gesetzt sind.

An der Katheterspitze wird das Licht gleichmäßig aus dem Katheter ausgeleitet und in das Gewebe eingestrahlt. Sollte der Katheter partiell nicht am Gewebe anliegen, kann das Laserlicht eine gewisse Strecke im Blutstrom überbrücken, wobei eine Thrombenbildung nicht stattfindet. Im Gewebe entsteht die Maximaltemperatur kurz unterhalb der Gewebeoberfläche so dass das Endothel geschützt und die Thrombenbildung minimiert wird. Die Eindringtiefe ist steuerbar durch Veränderungen von der Ablationszeit und der frei einstellbaren Energieleistung.

Damit kann in empfindlichen Bereichen wir z.B. an der Hinterwand des linken Vorhofes in der Nähe des Ösophagus mit geringerer Laserenergie gearbeitet werden.